Wollarten und Pflege

Alpaka

Alpakawolle ist eine natürlich Wollfaser, die natürlich temperaturregulierend ist. Im Sommer hält sie schön kühl und im Winter wärmt sie. Sie ist superweich. Allerdings sollte man Kleidungsstücke ausschließlich per Hand und etwa 30 Grad warmem Wasser und mildem Shampoo gewaschen werden. Außerdem niemals in der Sonne und immer liegend trocknen. 

Angora

Angorawolle kommt vom Angorakaninchen. Diese Faser ist schweißabsorbierend und wärmehaltend. Da so ein Kaninchen nicht sehr groß wird, brauch man natürlich auch eine Menge Kaninchenfell. Es ist zwar schön weich, fein und leicht aber auch Pflegeaufwendig.

Sachen aus Angorawolle sollte nur wenn nötig gewaschen werden, da sie schnell zum Verfilzen eignet. In der Waschmaschine nur im Wollwaschgang oder per Hand. Aber nicht reiben oder auswringen, da sonst die Fasern beschädigt werden. Zum Trocknen in eine Handtuch wickeln und die Nässe vorsichtig herauspressen, anschließend im liegen Trocknen, aber nicht in der Sonne.

Baumwolle

Baumwolle kommt von der Baumwollpflanze und ist somit eine Naturfaser. Sie ist unempfindlich gegen Hitze und mechanische Belastung. Sie ist weich und luftdurchlässig sowie atmungsaktiv. Baumwollfasern saugen viel Flüssigkeit auf, weshalb sie auch zum trocknen lange braucht. Aber es ist super für Babysachen gebraucht.

Bambus

Es ähnelt dem Baumwollgarn. Ist weich und glatt und das Maschenbild wird deutlich sichtbar und es ist fest. Allerdings ist es nicht für Winterkleidung geeignet. Aber es hält schön kühl im Sommer.

Bobbel

Ein Bobbel ist ein großer Wollknäuel, der meistens aus einem Verlaufsgarn in verschiedenen Materialien verarbeitet ist. Normalerweise enthält er mehr Wolle als ein Knäuel, so dass ein Projekt ohne Knoten gearbeitet werden können. Durch den Farbverlauf entsteht ein harmonischer Übergang zwischen den verschiedenen Farben. Oft wird ein Bobbel für Tücher oder Schals verwendet. Aber auch für jedes andere Projekt ist er zu gebrauchen. Die Zusammensetzung und Pflege findet sich auf den Banderolen.

Mohair

Mohair kommt von der Angoraziege. Es besteht aus leichten, dünnen und atmungsaktiven Haaren. Im Sommer hält es kühl und im Winter wärmt es. Außerdem ist es schön weich. Beim Waschen in der Waschmaschine sollte ein Waschmittel ohne Weichspüler verwendet werden. Ebenfalls keine Wollwaschmittel nutzen, da darin Enzyme enthalten sein können, die die Fasern angreifen. Trocknen ist auch auf der Leine möglich, obwohl es im liegen getrocknet für das Ausleiern vorteilhafter ist. 

Ich nutze diese Wolle gern für Puppenhaare, da diese mit einer Bürste sehr schön aufgebürstet werden können und somit eine schönere Frisur wird. 

Polyacryl

Oder auch Acrylwolle ist robust, günstig und bequem bei 40 Grad waschbar. In verschiedenen Mischungen ist es auch für Babykleidung geeignet. Sie ist schnell wieder trocken und kann schnell dem kleinen Erdenbürger wieder angezogen werden. Da sie aber nicht temperaturausgleichend ist, schwitzt man darin sehr schnell, weshalb sie vor allem auch für Mützen eher ungeeignet ist. 

Aber für meine kleinen Puppenmodelle ist es super geeignet, da günstig, in vielen Farben und Puppen schwitzen ja nicht. 😉

Filzwolle

Eigentlich ist es Rohwolle, die anschließend gefilzt wird. Das Strick- oder Häkelstück sollte um einige Nummern größer gearbeitet werden, da es anschließend in der Waschmaschine gewaschen wird und dadurch verfilzt. Durch diesen Prozess geht das Gehäkelte ein. Der genaue Schrumpfgrad ist auf jeder Banderole angegeben. Im Moment habe ich noch keine Anleitungen dafür in meinem Sortiment, aber gerade tolle Ideen dafür… Lasst euch überraschen.

Lace-Garn

Als Lace Garn bezeichnet man sehr dünne Wollqualität aus verschiedenen Materialien, mit der sehr hauchzarte Gebilde gearbeitet werden können. Mit einer feinen Nadel können sehr filigrane Arbeiten gearbeitet werden.

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